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Herzlich Willkommen in der Friedenskirche zu Schweidnitz!

Treten Sie ein, schauen Sie sich um und genießen Sie die außergewöhnliche Atmosphäre, die Sie in der über 350 Jahre alte Fachwerkkirche empfängt. Rund 7.500 Menschen haben hier Platz, um Gottesdienste, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen zu erleben.

Erbaut wurde sie 1656-1657 als eine der drei Friedenskirchen, neben denen in Jauer und Glogau. Die Schweden hatten sie dem damaligen Kaiser Ferdinand III. im Westfälischen Frieden als Zugeständnis an die protestantische Minderheit Niederschlesiens abgetrotzt. Diese Kirchen waren die einzigen Gotteshäuser, die den evangelischen Gläubigen zur Verfügung standen. Mehr über die Geschichte der Friedenskirche zu Schweidnitz erfahren Sie unter www.kosciolpokoju.pl

Inzwischen hat die Friedenskirche zu Schweidnitz viele Freunde gewonnen und prominente Besucher gesehen – zum Beispiel Kanzlerin Angela Merkel, Altbundeskanzler Helmut Kohl, das schwedische Königspaar, den amerikanischen Botschafter sowie eine Reihe namhafter internationaler Künstler. Sie alle waren von der Geschichtsträchtigkeit und der Schönheit des Ortes berührt und begeistert – und zeigten sich betroffen, wie viel es hier noch zu tun gibt.

Neues aus der Friedenskirche

Mit rund 3,5 Mio. € werden die Orgel, der Friedhof und die Bibliothek restauriert. Der Norwegische Kulturfond hat 3 Mio. €  zugesagt. Die Gemeinde muss die fehlenden 500.000€ aufbringen. Spendenaufrufe und Benefizkonzerte sollen ihr dabei helfen.
Die Arbeiten laufen: Es wurde damit begonnen, die gereinigten Pfeifen der Orgel und den Spieltisch zu montieren. Viele Grabmäler und die Mauer des Friedhofes sind schon restauriert. Die Bibliotheksausstattung erfolgt ebenfalls zügig.

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Wunder über Wunder

Wunder begleiteten die Friedenskirche zu Schweidnitz von Anfang an – schon in der Entstehungsgeschichte mit einer Bauzeit von nur 10 Monaten. Rund 100 Jahre später, während des Siebenjährigen Krieges, trafen Kanonenkugeln die Kirche. Ein Blitz schlug ein und verursachte ein Feuer in der Taufkapelle, das wunderbarerweise schnell gelöscht werden konnte. Ein weiteres Wunder folgte im Zweiten Weltkrieg: Eine russische Fliegerbombe schlug unmittelbar vor dem Eingang ein – explodierte aber nicht. In den Jahren danach war es vor allem der Zahn der Zeit, der an der Friedenskirche nagte – doch das nächste Wunder nahte: Nach dem Mauerfall 1989 änderten sich die politischen Verhältnisse, so dass Spenden und Fördermittel aus Deutschland und Polen fließen konnten.

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UNESCO-Weltkulturerbe

Diesen Titel erhalten nur Stätten, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend sind und von den Staaten, in denen sie liegen, vorgeschlagen wurden. 2001 wurde die größte Fachwerkkirche Europas in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen – als glückliche Fortsetzung der Wunder-Geschichten, die die Friedenskirche bisher erlebt hat.

Seitdem kommen immer mehr Menschen nach Schweidnitz, um das bewahrte Wunder zu besuchen, rund 60.000 sind es pro Jahr. Vielleicht waren Sie ja auch schon mal hier oder planen einen Besuch?

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